Hotel Adlon, Berlin

In den goldenen 20er Jahren übernachteten hier reiche Amerikaner, zu den prominenten Gästen zählten unter anderem Charlie Chaplin, Thomas Mann, Marlene Dietrich, Albert Einstein und Greta Garbo.

Weiterlesen

Advertisements

Royal Hotel, San Remo

1872 wurde das Royal Hotel San Remo als 5-Sterne Haus eröffnet, und seitdem hat es nichts von seiner Eleganz eingebüßt. Wenn man auch heute keine europäischen Königshäupter oder Aristokraten mehr hier antrifft, weht doch der Hauch dieser Epoche in die Lobby.

Weiterlesen

Schloss Kaarz

Mecklenburg-Vorpommern hat einige Superlative: es ist die schlösserreichste Gegend in Deutschland. Von 3000 Gutshäusern und Schlössern, die es hier einmal gab, blieben nach 1945 immerhin noch 1500 übrig. Und von diesen sind eine erkleckliche Anzahl mittlerweile restauriert. Ein besonders schönes Beispiel ist Schloss Kaarz, nicht weit von Güstrow. Seine Historie ähnelt vielen Schlössern der Gegend: 1872 ließ der reiche Hamburger Kaufmann Julius Hüniken das Schloss erbauen, um mit Freunden im Sommer Feste zu feiern. Während des 2. Weltkrieges versteckten sich hier Hünikens Freunde, um den Bombenangriffen in Hamburg zu entgehen. Nach Kriegsende diente das Schloss als Flüchtlingsheim, zu DDR-Zeiten war es Altenheim, musste dann 1988 wegen Verfallserscheinungen schließen. Vor drei Jahren fand sich ein Investor, der das Anwesen komplett restaurierte, samt Aussichtsturm.

Leider hat sich im Inneren, bis auf einen mächtigen Marmor-Kamin im Speisesaal und ein Deckengemälde, die historische Einrichtung nicht erhalten – sie ging in den Nachkriegswirren verloren. Jetzt ist das Haus modern eingerichtet, samt einigen liebevollen Details: so hängen vor jedem Zimmer zwei Ostfriesennerze, die für die Gäste gedacht sind; außerdem gibt es Gummistiefel für Touren bei Schlechtwetter dazu. Auf den Turm des Schlosses führt eine historische, gusseiserne Wendeltreppe, die frei begehbar ist. Von hier blickt man auf den Schlosspark mit einer Apfelplantage, in der historische Apfelsorten wachsen. Den Apfelsaft gibt es zum Frühstück! Nett sind bestimmt auch die Grillabende auf der Schlossterrasse, eine Alternative zum Abendessen im Schlossrestaurant. Im Schlosspark sind an verschiedenen Punkten moderne Kunstinstallationen, so ist ein kleiner Gartentempel mit goldfarbenen Luftballons gefüllt. In einem Teil des Parks ist ein Fitnessparcours mit Trampolin angelegt.

Ein schöner, rund 2,5 Kilometer langer Spaziergang führt zum Nachbarort Alt Necheln, durch hügelige Kuhweiden und über die 2-Männer-Brücke. Blickfang des Ortes, der ebenso klein wie Kaarz ist, ist das Gutshaus Alt Necheln, in dem man ebenfalls nächtigen kann.

Noch ein Mecklenburger Superlativ: das Bundesland hat die meisten Alleen in Deutschland. Dies ist der DDR-Geschichte zu verdanken. Während in Westdeutschland die meisten Alleen abgeholzt wurden, weil sie für den Autoverkehr zu eng angelegt waren, kam der relativ schwache Trabi-Verkehr in der DDR gut mit den Alleen aus. Einige Alleen, wie die bei dem 5-Häuser-Dorf Kaarz, sind sogar noch mit historischem Kopfsteinpflaster.

Badeseen gibt es in der Umgebung, der Sternberger Seenlandschaft, zuhauf. Und selbst im Hochsommer hat man die Strandbäder oft für sich allein!

(sponsored post)

Plattenbau

Plattenbauten, wie sie zu DDR-Zeiten in Marzahn oder Hellersdorf entstanden, waren bei Wessis oft das Gespött, wenn es um Architektur ging. Mittlerweile sind jene Spötter aber verstummt, denn ganz Berlin wird seit einiger Zeit zugepflastert mit Billig-Behausungen, die sich äußerlich von Plattenbauten kaum noch unterscheiden. Die urbane Ästhetik leidet, und dies in fast allen Stadtteilen. Wir haben ein Foto-Bilderrätsel zusammengestellt mit den architektonischen Entgleisungen der neuen Bauzeit. Darunter hat sich ein DDR-Plattenbau gemischt. Erkennt ihr ihn?

Korinth

„A Destination full of surprises“

Eine Entdeckungsreise für Journalisten nach Korinth brachte ungeahnte Qualitäten Griechenlands zutage

„A destination full of surprises“ – so wirbt der Flyer des Küstenortes Loutraki am Golf von Korinth. Wieviel Wahrheit in diesem „Claim“ steckte, sollten fünf deutsche Journalisten in sechs Tagen entdecken. Die Gruppe: eine Journalistin der „Welt“, eine Journalistin der „Passauer Neuen Presse“ und zwei Journalisten aus Berlin, die eine Online-Reiseseite betreiben, die nach eigenen Angaben 1,1 Millionen PIs pro Monat hat.

Weiterlesen

Der Champagner Pallas

Wie ich herausfand, das ich das gleiche Auto wie Erich Honecker fuhr

Es war im Meilenwerk, dem Lieblingsziel in Berlin für Oldtimer-Enthusiasten, vor einem Jahr. Das Auto stand in einer Nische, und das Design nahm mich auf den ersten Blick gefangen. Stromlinienform, Goldmetallic-Lackierung, grün-bläulich getönte Scheiben, innen üppige Polster in Rostfarbe, der Teppich in ähnlicher Farbe, nur eine Stufe dunkler. Solche Autos werden heute nicht mehr gebaut, werden sie überhaupt noch einmal gebaut?

Weiterlesen

Wo ist Luthers Tintenfleck?

Zur „Stadtkirmes“ in Mühlhausen lud mich die „Welterberegion Wartburg Hainich“ ein. Klingt spannend, ich stellte mir eine nostalgische Kirmes in einem mittelalterlichen Dorf vor. Es sollte anders kommen, doch der Reihe nach. Erster Programmpunkt: eine Führung durch die Wartburg. Auch für Kenner von deutschen Burgen ist die Wartburg immer noch etwas besonderes. Natürlich fragten in Luthers ehemaligen Schreibzimmer alle nach dem berühmt-berüchtigten Tintenfleck. Der ist nicht mehr da, von vielen Putzfrauen im Laufe der Geschichte weggeschrubbt. Oder so. Hier ein Foto vom fehlenden Tintenfleck:

Weiterlesen