Das Paris der Bohemiens – ein Wochenende voller Luxus

Was ist Luxus? Ist es das Fläschen mit der Aufschrift „sleep spray“, das im Badezimmer des Hotels Banke steht? Und wo soll es appliziert werden? Der Butler gibt Auskunft – vor dem Schlafengehen aufs Kopfkissen sprühen, und dann würde man selig wie die Engelchen einnicken… Hört sich gut an, doch ob es so einfach funktioniert? Das Hotel ist jedenfalls schon mal ein guter Start für das verlängerte Luxuswochenende in Paris, man gönnt sich ja sonst nichts. Es gehört einer Familie aus Barcelona, deren Hobby es ist, um die Welt zu reisen und Antiquitäten und ausgesuchtes Kunsthandwerk mitzubringen. Dies wird dann in Vitrinen in den Gängen des Hotels ausgestellt und gibt dem 5-Sterne-Haus eine besondere Note. Ursprünglich war das Hotel Banke, einen Katzensprung von den Galeries Lafayette entfernt, eine Bank für Juwelen.

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Cornwall – im Tree House

In Tregaminion, nahe bei Land‘s End in Cornwall, hat ein Künstler ein exzentrisches Tree House geschaffen

Das in Leinen gebundene Gästebuch, das auf dem Tisch liegt, quillt über vor Lobeshymnen. Meist von englischen Pärchen, die es hier für ihren Geburtstag, Hochzeitstag oder einen romantischen Ausflug herzog. Das „Jack Sparrow Tree House“ ist zudem noch sehr fotogen, und dürfte auf zahllosen Selfies den Hintergrund bilden.

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Bremerhaven

Muggeliche Kneipen und eine Weltreise in zwei Stunden

Bremerhaven, einst der größte europäische Auswandererhafen, verfolgt ein neues Konzept

„Treffpunkt Kaiserhafen – die letzte Kneipe vor New York“ ist nicht etwa eine Beschreibung für einen Treffpunkt am Hafen von Bremerhaven, es ist der Name einer Kneipe. Die ganz real in einer Baracke mitten auf dem Hafengelände steht, am Bananenpier. Seeleute kommen hier allerdings nur noch vorbei, wenn in der benachbarten Lloyd-Werft große Schiffe umgebaut werden. Die Portionen, zum Beispiel das Fischerfrühstück mit Nordseekrabben, sind dennoch so reichhaltig, dass sie gestandene Matrosen sattmachen würden. Obwohl die Kneipe etwas abgelegen ist, kommen immer öfter Touristen vorbei, die sich von der „muggelichen“ Atmosphäre anstecken lassen. Besonders muggelich ist es samstag abends, wenn Bruni Schlager und Shantys singt. Auch das berühmt-berüchtigte „Hein Mück aus Bremerhaven, der ist allen Mädchen treu…“

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Yoga in 1800 Meter Höhe!

Etwas abgelegen ist Arosa schon: Das Hochtal in Graubünden ist nur von Chur aus erreichbar. Die Bergbahn von Chur aus benötigt fast eine Stunde für die steile Strecke, die wunderbare Ausblicke in tiefe Gebirgstäler bietet. Die Bahnhöfe, besser gesagt Holzhütten, die man dabei passiert, sind allesamt erstklassige Fotomotive. Am Endbahnhof Arosa (der Ort hat rund 2000 Einwohner) steht man direkt am Seeufer des Obersees. Hier Yoga zu machen, in reiner Gebirgsluft in 1800 Meter Höhe, ist eine gute Idee.

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Malta als Winterziel

Englisch lernen, alte Tempel besuchen, Weihnachtskrippen mit lebenden Jesus-Babys bestaunen: der Winter ist die ideale Reisezeit für Malta

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„Sie möchten Radfahren auf Malta? Davon raten wir eher ab, der Verkehr ist einfach mörderisch!“ Originalton der Tourist-Information auf Malta, die Insel der Kreuzfahrer. Man habe es vor einigen Jahren angeblich mit e-Bikes probiert, die Nachfrage war aber zu gering, so dass der Verleih eingestellt wurde. Man sollte den Tourismus-Ämtern aber nicht alles glauben: die Agentur Eco-Bikes vermietet e-Bikes in Valetta, und aufgrund der stark hügeligen Straßen machen sie sich hier doppelt bezahlt. Mietpreis pro Tag: 20 Euro (www.ecobikesmalta.com)

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Auf dem Großsegler

Mit einem Viermaster über das Mittelmeer

Die „Star Flyer“ ist nicht nur das fotogenste Kreuzfahrtschiff, es ermöglicht durch die Nutzung der Windkraft nachhaltiges Reisen

Achtung!! In diesem Beitrag sind zwei Videofilme von mir „versteckt“…. Wer findet sie?

Die nackten Zahlen beeindrucken: Die Star Flyer, eines der größten Segelschiffe der Welt, hat eine Länge von 115 Metern, eine Segelfläche von 3300 Quadratmetern, eine Masthöhe von 63 Metern und kann bis zu 170 Passagiere beherbergen. Das Segelschiff, das zur Zeit unter maltesischer Flagge die Weltmeere kreuzt, gehört der Reederei Star Clippers. Er ist einer von drei Großseglern und bietet den Gästen eine Mischung aus hohem Komfort und dem romantischen Erlebnis, auf einem Großsegler zu sein, der – bei ausreichendem Wind – allein durch Windkraft vorwärts kommt.

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Thailand

Inselidylle in der Andamanensee und One Night in Bangkok

Ist eine Reise nach Thailand gefährlich? Thailand musste in letzter Zeit Einbussen, was die Touristenzahlen betrifft, hinnehmen. Dazu kamen noch die Touristenmorde auf der Insel Koh Tao, die von den Medien weltweit in die Schlagzeilen gehievt wurden, und die von Regierungschef Prayuth Chan-o-cha nicht gerade elegant kommentiert wurden. Thailand-Kenner wissen, dass die Demonstrationen in Bangkok nicht mit gewalttätigen Demonstrationen in westlichen Ländern verglichen werden können. Für Thais hat eine Demonstration eine ganz andere Bedeutung als in westeuropäischen Ländern. Die drei wichtigsten Dinge für Thais sind Schönheit, Vergnügen und Geld, und dies in dieser Reihenfolge. „Wir konnten trotz der Herausforderungen in diesem Jahr das hohe Niveau der Einreisezahlen aus dem Jahr 2013 fast halten“, behauptet Supranee Pongpat, die Direktorin des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes denn auch.

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Umbrien

Jenseits des Corso Vannucci

Umbrien ist von Touristen nicht so stark belagert wie die Toscana. Vielleicht nicht mehr lange…

Susi und Nina, die beiden Trüffelhunde, lassen sich nicht lange bitten. Sie kennen den „Spaziergang“ mit ihrem Herrchen, Andrea, schon und springen schwanzwedelnd aus dem Auto. Von Norcia aus geht es 10 Minuten Richtung Berge, die im Februar auf den Spitzen noch schneebedeckt sind. „Auch im Sommer werden es hier selten mehr als 25 Grad“, beschreibt Andrea das Bergklima. Der gut durchtrainierte Umbrier nimmt die Trüffelhacke in die Hand, und los geht es. „Die Trüffelhacke darf nur 10 Zentimeter lang sein, das ist gesetzlich vorgeschrieben, da sonst die empfindlichen Trüffelwurzeln zerstört würden“, klärt er seine Gäste auf. Die Wintertrüffel sind die besten – und teuersten. „Auf dem Markt bekomme ich für ein Kilogramm bis zu 1000 Euro“, verrät Andrea. Die Suche lohnt also. Erst vor wenigen Monaten hatte das Auktionshaus Sothebys einen 1,9 Kilogramm schweren Trüffel aus Umbrien für einen Millionenbetrag versteigert.

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Offroad Marokko

Wie eine Pauschalreise zu einer Survivaltour werden kann.

Erfahrungen macht man nicht nur auf Reisen, sondern auch danach. „Solange nicht genau feststeht, was du dir dort geholt hast, komme ich dich nicht besuchen. Ich hoffe, du verstehst das“, teilen mir Freunde unverblümt am Telefon mit, während ich mit Wüstenfieber zuhause im Bett liege. Am vorletzten Tag hatte es mich gepackt – erst Durchfall, dann Fieberschübe bis 39 Grad, vor allem abends. Ich fühle mich wie ein Aussätziger, dabei habe ich doch nur Fieber! Und immer nur Wasser aus Plastikflaschen getrunken, wie es der Reiseführer geraten hatte. Der Bluttest vom Tropeninstitut erbrachte kein auffälliges Ergebnis. Nach fünf Tagen verschwand das Fieber so plötzlich, wie es gekommen war. Geheimnisse Afrikas…

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Die Heidi winkt in der Kurve

Den Glacier Express kennt jeder. Doch jenseits dieser Traumstrecke ist die Schweizer Bergwelt von einem perfekten Netz von Bahnen, Zahnradbahnen, Dampfern und Seilbahnen erschlossen – die jeweils auch noch aufeinander getaktet sind und natürlich immer pünktlich abfahren.

Der Glacier Express, der „langsamste Schnellzug der Welt“, ist für Touristen der Inbegriff der Schweizer Bergbahnen. Für die Strecke von Sankt Moritz bis Zermatt benötigt die Schmalspurbahn acht Stunden. Dabei werden sage und schreibe 291 Brücken überquert. Der Spass kostet 149 Euro in der zweiten Klasse, in der ersten sind es 262 Euro. Viel weniger bekannt, dafür aber mit einem normalen Ticket der Schweizer Bundesbahnen befahrbar, ist die Golden Pass Linie von Luzern nach Montreux. Auch hier gibt es Komfort: zwischen Zweisimmen und Interlaken werden Salonwagen der 1. Klasse eingesetzt, die drehbare Sitze haben. Außerdem kann man für einen Aufpreis von 15 Euro Sitze im verglasten Frontteil des Zuges buchen, und hat damit eine unvergleichliche Panoramasicht.

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