Etageren aus Metz

Auf meiner Reise nach Metz habe ich diese tollen Etageren entdeckt. Sie kosten pro Stück 30 Euro und sind nachhaltig aus alten Tellern und Tassen hergestellt. Im Studio WAHH soll es bald Workshops geben, in denen man diese Teile selbst herstellen kann – aus Geschirr vom Flohmarkt!

Bezugsadresse: http://www.aliceinfante.com

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Lolland

„Auf Langeland und auf Lolland warst du?“ fragt Sven, gebürtiger Däne, mit skeptischem Gesichtsausdruck. Nicht mal Dänen würden dort Urlaub machen, dort sei ja der Hund begraben, läßt er wissen. Tatsächlich sind Hotels auf den beiden Inseln rar, und touristische Attraktionen erst recht. Wer jedoch dänisches, urtümliches Landleben kennenlernen möchte, ist hier goldrichtig. Dazu kommt ein weiterer, nicht unwichtiger Aspekt: Auf Lolland und Langeland ist das relativ hohe dänische Preisniveau, was Restaurants betrifft, noch nicht so stark ausgeprägt.

Lolland ist mit der Faergen Fähre von Fehmarn in 45 Minuten erreichbar, nach Langeland dauert die Fahrt ebensolang.

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Die schönste Campingdusche der Welt

Urlaub nackt auf Domaine de Bélézy in der Provence

Jeden Mittwoch ist großer Grillabend angesagt. Am Grill stehen, wie meist, nur die Männer. Die überwiegend französischen Gäste haben Humor. „Pass auf, du hast gleich noch ein Grillwürstchen mehr“, so oder ähnlich gehen die Scherze, wenn der nackte Grillmeister zu nah am Feuer steht. Der Naturisten-Campingplatz hat Platz für 1000 Menschen, und so wird es auf der Domaine sehr gesellig. Man sitzt dicht an dicht auf Biergartenbänken, kredenzt wird roter oder weißer Hauswein in Karaffen. Das nachmittägliche, sehr entspannte Boulespiel auf dem großen Platz unter den Bäumen ist beendet, und die meisten bringen selbstgemachte Salate oder Snacks mit. Und natürlich das obligatorische Handtuch, denn mit nacktem Po setzt sich ein echter Naturist nicht auf Bank oder Stuhl.

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Korinth

„A Destination full of surprises“

Eine Entdeckungsreise für Journalisten nach Korinth brachte ungeahnte Qualitäten Griechenlands zutage

„A destination full of surprises“ – so wirbt der Flyer des Küstenortes Loutraki am Golf von Korinth. Wieviel Wahrheit in diesem „Claim“ steckte, sollten fünf deutsche Journalisten in sechs Tagen entdecken. Die Gruppe: eine Journalistin der „Welt“, eine Journalistin der „Passauer Neuen Presse“ und zwei Journalisten aus Berlin, die eine Online-Reiseseite betreiben, die nach eigenen Angaben 1,1 Millionen PIs pro Monat hat.

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Der Champagner Pallas

Wie ich herausfand, das ich das gleiche Auto wie Erich Honecker fuhr

Es war im Meilenwerk, dem Lieblingsziel in Berlin für Oldtimer-Enthusiasten, vor einem Jahr. Das Auto stand in einer Nische, und das Design nahm mich auf den ersten Blick gefangen. Stromlinienform, Goldmetallic-Lackierung, grün-bläulich getönte Scheiben, innen üppige Polster in Rostfarbe, der Teppich in ähnlicher Farbe, nur eine Stufe dunkler. Solche Autos werden heute nicht mehr gebaut, werden sie überhaupt noch einmal gebaut?

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Wo ist Luthers Tintenfleck?

Zur „Stadtkirmes“ in Mühlhausen lud mich die „Welterberegion Wartburg Hainich“ ein. Klingt spannend, ich stellte mir eine nostalgische Kirmes in einem mittelalterlichen Dorf vor. Es sollte anders kommen, doch der Reihe nach. Erster Programmpunkt: eine Führung durch die Wartburg. Auch für Kenner von deutschen Burgen ist die Wartburg immer noch etwas besonderes. Natürlich fragten in Luthers ehemaligen Schreibzimmer alle nach dem berühmt-berüchtigten Tintenfleck. Der ist nicht mehr da, von vielen Putzfrauen im Laufe der Geschichte weggeschrubbt. Oder so. Hier ein Foto vom fehlenden Tintenfleck:

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Trendstadt Bukarest?

Von vielen wird die rumänische Hauptstadt als Trendziel der kommenden Jahre gehandelt. Die touristische Infrastruktur ist noch im Aufbau.

„Als Michael Jackson sein Konzert in unserer Stadt gab, rief er „Hello Budapest“ in die Menge“, erinnert sich Andreea, die in Bukarest aufwuchs, heute aber in München lebt. Die Bukarester waren erst ein wenig empört, verziehen dem Popstar den Fehler aber schnell. Für Ausländer ähneln sich die Namen der beiden Hauptstädte sehr, und Michael Jackson war nicht der einzige, der dies verwechselte.

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Spreewald im Winter

Brrrr – wie???? Du willst jetzt im eiskalten November in den Spreewald, ins Wasser? Meine Bekannten bemitleideten mich schon im Voraus. Was soll ich sagen? Ich würde jederzeit wieder „Winterstaken“, oder wie nennt sich diese Aktivität? Mit dem Rudel, und nicht mit dem Paddel, wie mich die netten Blogger belehrten, mit denen ich 2 Tage unterwegs war. Bei der Kennenlernrunde im Restaurant im Schloss Lübbenau schaute ich erst mal in schreckstarre Gesichter. Wegen meiner Ankündigung, auf meinem Blog gäbe es die Rubik „Nie wieder“, wo ich Reisen, Restaurants und Hotels hinpacke, die mir nicht gefallen haben. Keine Angst – diese Reise würde NIE und NIMMER dorthin platziert! Arrangiert hat sie mit viel Liebe und Sorgfalt Kora Kutschbach vom Tourismusverband Spreewald, und natürlich war sie für alle Blogger kostenlos 🙂 Schloss Lübbenau stammt aus dem Jahr 1817 und gehörte dem Grafen Lynar. Er war an den Vorbereitungen zum Hitler-Putsch beteiligt, wurde in Berlin-Plötzensee hingerichtet und seine Familie wurde enteignet. Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Krankenhaus und Kinderheim genutzt, jetzt verfügt die Gräfliche Familie wieder darüber.

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