Die schönste Campingdusche der Welt

Urlaub nackt auf Domaine de Bélézy in der Provence

Jeden Mittwoch ist großer Grillabend angesagt. Am Grill stehen, wie meist, nur die Männer. Die überwiegend französischen Gäste haben Humor. „Pass auf, du hast gleich noch ein Grillwürstchen mehr“, so oder ähnlich gehen die Scherze, wenn der nackte Grillmeister zu nah am Feuer steht. Der Naturisten-Campingplatz hat Platz für 1000 Menschen, und so wird es auf der Domaine sehr gesellig. Man sitzt dicht an dicht auf Biergartenbänken, kredenzt wird roter oder weißer Hauswein in Karaffen. Das nachmittägliche, sehr entspannte Boulespiel auf dem großen Platz unter den Bäumen ist beendet, und die meisten bringen selbstgemachte Salate oder Snacks mit. Und natürlich das obligatorische Handtuch, denn mit nacktem Po setzt sich ein echter Naturist nicht auf Bank oder Stuhl.

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Plattenbau

Plattenbauten, wie sie zu DDR-Zeiten in Marzahn oder Hellersdorf entstanden, waren bei Wessis oft das Gespött, wenn es um Architektur ging. Mittlerweile sind jene Spötter aber verstummt, denn ganz Berlin wird seit einiger Zeit zugepflastert mit Billig-Behausungen, die sich äußerlich von Plattenbauten kaum noch unterscheiden. Die urbane Ästhetik leidet, und dies in fast allen Stadtteilen. Wir haben ein Foto-Bilderrätsel zusammengestellt mit den architektonischen Entgleisungen der neuen Bauzeit. Darunter hat sich ein DDR-Plattenbau gemischt. Erkennt ihr ihn?

Korinth

„A Destination full of surprises“

Eine Entdeckungsreise für Journalisten nach Korinth brachte ungeahnte Qualitäten Griechenlands zutage

„A destination full of surprises“ – so wirbt der Flyer des Küstenortes Loutraki am Golf von Korinth. Wieviel Wahrheit in diesem „Claim“ steckte, sollten fünf deutsche Journalisten in sechs Tagen entdecken. Die Gruppe: eine Journalistin der „Welt“, eine Journalistin der „Passauer Neuen Presse“ und zwei Journalisten aus Berlin, die eine Online-Reiseseite betreiben, die nach eigenen Angaben 1,1 Millionen PIs pro Monat hat.

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Der Champagner Pallas

Wie ich herausfand, das ich das gleiche Auto wie Erich Honecker fuhr

Es war im Meilenwerk, dem Lieblingsziel in Berlin für Oldtimer-Enthusiasten, vor einem Jahr. Das Auto stand in einer Nische, und das Design nahm mich auf den ersten Blick gefangen. Stromlinienform, Goldmetallic-Lackierung, grün-bläulich getönte Scheiben, innen üppige Polster in Rostfarbe, der Teppich in ähnlicher Farbe, nur eine Stufe dunkler. Solche Autos werden heute nicht mehr gebaut, werden sie überhaupt noch einmal gebaut?

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Wo ist Luthers Tintenfleck?

Zur „Stadtkirmes“ in Mühlhausen lud mich die „Welterberegion Wartburg Hainich“ ein. Klingt spannend, ich stellte mir eine nostalgische Kirmes in einem mittelalterlichen Dorf vor. Es sollte anders kommen, doch der Reihe nach. Erster Programmpunkt: eine Führung durch die Wartburg. Auch für Kenner von deutschen Burgen ist die Wartburg immer noch etwas besonderes. Natürlich fragten in Luthers ehemaligen Schreibzimmer alle nach dem berühmt-berüchtigten Tintenfleck. Der ist nicht mehr da, von vielen Putzfrauen im Laufe der Geschichte weggeschrubbt. Oder so. Hier ein Foto vom fehlenden Tintenfleck:

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Führer durch das lasterhafte Berlin

Der Bebra Verlag, für den ich fast einmal ein Buch geschrieben hätte, hat mir ein Büchlein zugeschickt, das im Original im Jahr 1931 erschienen ist. Es entführt den Leser in das Berlin der goldenen 20er Jahre, und ich gebe zu, dass ich es verschlungen habe und es schon jetzt zum Berlin-Buch des Jahres küre. In den 20er Jahren schwappte der Swing nach Berlin. Berlinerinnen waren damals wohl hochgradig tanzbegeistert: es wurde Nacht für Nacht in fast 900 Ballsälen oder Tanztempeln getanzt! Manche Hotels hielten sich eigene Tanzkapellen. Wenn man so liest, wie sich das Nachtleben im Berlin der 20er Jahre gestaltete, und es mit den heutigen Vergnügungsstätten vergleicht, kann man nur den Schluss ziehen, dass Nightlife 2018 absolut kalter Kaffee ist! Kokain wurde damals schon in rauen Mengen konsumiert, und Tischtelefone und sogar Rohrpost waren in den Tanzlokalen keine Seltenheit! Mit dem Tischtelefon konnte man einen Partner zum tanzen auffordern, mit der Rohrpost wurden Liebesbriefe verschickt (die allerdings manchmal zensiert wurden, vom Chef des Hauses). Es gab ein Mega-Restaurant, Haus Vaterland, mit mehreren 1000 Plätzen, und Abteilungen mit kulinarischen Genüssen aus aller Welt. Natürlich waren die Bedienungen immer in der Landestracht gekleidet, spanisches Essen servierten feurige Flamenco-Tänzerinnen usw. Ein anderes Restaurant war ein Gefängnis (Sing Sing), in dem Knackis das Essen servierten. Es gab sogar einen elektrischen Stuhl, und wer darauf auf authentischsten zappelte, bekam ein Freibier. Mehr dieser Anekdoten: Führer durch das lasterhafte Berlin, Bebra Verlag, Curt Moreck, 22 Euro. Erhältlich in jeder Buchhandlung.

Spreewald im Winter

Brrrr – wie???? Du willst jetzt im eiskalten November in den Spreewald, ins Wasser? Meine Bekannten bemitleideten mich schon im Voraus. Was soll ich sagen? Ich würde jederzeit wieder „Winterstaken“, oder wie nennt sich diese Aktivität? Mit dem Rudel, und nicht mit dem Paddel, wie mich die netten Blogger belehrten, mit denen ich 2 Tage unterwegs war. Bei der Kennenlernrunde im Restaurant im Schloss Lübbenau schaute ich erst mal in schreckstarre Gesichter. Wegen meiner Ankündigung, auf meinem Blog gäbe es die Rubik „Nie wieder“, wo ich Reisen, Restaurants und Hotels hinpacke, die mir nicht gefallen haben. Keine Angst – diese Reise würde NIE und NIMMER dorthin platziert! Arrangiert hat sie mit viel Liebe und Sorgfalt Kora Kutschbach vom Tourismusverband Spreewald, und natürlich war sie für alle Blogger kostenlos 🙂 Schloss Lübbenau stammt aus dem Jahr 1817 und gehörte dem Grafen Lynar. Er war an den Vorbereitungen zum Hitler-Putsch beteiligt, wurde in Berlin-Plötzensee hingerichtet und seine Familie wurde enteignet. Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Krankenhaus und Kinderheim genutzt, jetzt verfügt die Gräfliche Familie wieder darüber.

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Herzlich -nicht- willkommen

Dass man bei der Einreise nach Israel aufpassen muss, wenn man im Reisepass Stempel von gewissen arabischen Nachbarländern hat, ist ja allseits bekannt. Im günstigsten Fall führt dies zu langwierigen Befragungen und Kontrollen der Sicherheitskräfte am Flughäfen, im ungünstigsten Fall wird einem die Einreise verweigert. Manche Vielreisende haben ja angeblich für solche Fälle zwei Reisepässe – die sollten nur nicht verwechselt werden! Die arabischen „Nachbarn“ antworten mit gleicher Münze: wer einen israelischen Stempel im Reisepass hat, darf zum Beispiel nicht nach Dubai einreisen.

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Weltkarte für Weltenbummler

Eine nette Firma hat mir eine mail zugeschickt und mir angeboten, wenn ich diesen Text hier auf meinem blog posten würde, würde sie mir kostenlos eine Weltkarte zuschicken. Was hiermit geschieht! Unter den rund 50 Weltkarten suchte ich mir die schwarze-weiße Weltkarte in Zebra-Optik aus, sie kostet rund 50 Euro inklusive Versand. Dazu kaufte ich im Ein-Euro-Laden ein paar bunte Nadeln… und jetzt könnt ihr raten, wohin ich schon überalls gereist bin! (Die meisten Reisen habe ich allerdings ohne blog-Einträge gemacht 😉 Hier gibt es die Weltkarten 

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