Das beste Restaurant von Berlin?

Ein Clubrestaurant eines Yachtclubs am Wannsee, nur schwer zugänglich, wurde von Nutzern des Portals Trip Advisor unter rund 7000 Restaurants als das Beste Restaurant von Berlin gewählt.

 

Trip Advisor, das Portal, das mittlerweile mehr als 7000 Restaurants in Berlin gelistet hat, ist kein Gourmetführer. Es ist gemacht von Menschen wie du und ich, und gerade deswegen so beliebt. So erstaunt es auch nicht, dass sich unter den 10 besten Restaurants in Berlin „nur“ drei anerkannte Gourmettempel befinden. Da ist zum einen das Facil im Mandala Hotel, für das Michael Kempf zwei Michelin-Sterne erhielt, da ist der Biberbau, der einen Michelin-Stern vorweisen kann und das Sky Kitchen im Penthouse des andel’s Hotel in Lichtenberg, ebenfalls ein Michelin-Stern. Die übrigen sieben Restaurants sind über die ganze Stadt verteilt und haben zum Teil abstruse Konzepte; und manch einer fragt sich, wieso gerade diese Läden als „die Besten“ von Berlin herhalten sollen.

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Trendstadt Bukarest?

Von vielen wird die rumänische Hauptstadt als Trendziel der kommenden Jahre gehandelt. Die touristische Infrastruktur ist noch im Aufbau.

„Als Michael Jackson sein Konzert in unserer Stadt gab, rief er „Hello Budapest“ in die Menge“, erinnert sich Andreea, die in Bukarest aufwuchs, heute aber in München lebt. Die Bukarester waren erst ein wenig empört, verziehen dem Popstar den Fehler aber schnell. Für Ausländer ähneln sich die Namen der beiden Hauptstädte sehr, und Michael Jackson war nicht der einzige, der dies verwechselte.

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Führer durch das lasterhafte Berlin

Der Bebra Verlag, für den ich fast einmal ein Buch geschrieben hätte, hat mir ein Büchlein zugeschickt, das im Original im Jahr 1931 erschienen ist. Es entführt den Leser in das Berlin der goldenen 20er Jahre, und ich gebe zu, dass ich es verschlungen habe und es schon jetzt zum Berlin-Buch des Jahres küre. In den 20er Jahren schwappte der Swing nach Berlin. Berlinerinnen waren damals wohl hochgradig tanzbegeistert: es wurde Nacht für Nacht in fast 900 Ballsälen oder Tanztempeln getanzt! Manche Hotels hielten sich eigene Tanzkapellen. Wenn man so liest, wie sich das Nachtleben im Berlin der 20er Jahre gestaltete, und es mit den heutigen Vergnügungsstätten vergleicht, kann man nur den Schluss ziehen, dass Nightlife 2018 absolut kalter Kaffee ist! Kokain wurde damals schon in rauen Mengen konsumiert, und Tischtelefone und sogar Rohrpost waren in den Tanzlokalen keine Seltenheit! Mit dem Tischtelefon konnte man einen Partner zum tanzen auffordern, mit der Rohrpost wurden Liebesbriefe verschickt (die allerdings manchmal zensiert wurden, vom Chef des Hauses). Es gab ein Mega-Restaurant, Haus Vaterland, mit mehreren 1000 Plätzen, und Abteilungen mit kulinarischen Genüssen aus aller Welt. Natürlich waren die Bedienungen immer in der Landestracht gekleidet, spanisches Essen servierten feurige Flamenco-Tänzerinnen usw. Ein anderes Restaurant war ein Gefängnis (Sing Sing), in dem Knackis das Essen servierten. Es gab sogar einen elektrischen Stuhl, und wer darauf auf authentischsten zappelte, bekam ein Freibier. Mehr dieser Anekdoten: Führer durch das lasterhafte Berlin, Bebra Verlag, Curt Moreck, 22 Euro. Erhältlich in jeder Buchhandlung.

Spreewald im Winter

Brrrr – wie???? Du willst jetzt im eiskalten November in den Spreewald, ins Wasser? Meine Bekannten bemitleideten mich schon im Voraus. Was soll ich sagen? Ich würde jederzeit wieder „Winterstaken“, oder wie nennt sich diese Aktivität? Mit dem Rudel, und nicht mit dem Paddel, wie mich die netten Blogger belehrten, mit denen ich 2 Tage unterwegs war. Bei der Kennenlernrunde im Restaurant im Schloss Lübbenau schaute ich erst mal in schreckstarre Gesichter. Wegen meiner Ankündigung, auf meinem Blog gäbe es die Rubik „Nie wieder“, wo ich Reisen, Restaurants und Hotels hinpacke, die mir nicht gefallen haben. Keine Angst – diese Reise würde NIE und NIMMER dorthin platziert! Arrangiert hat sie mit viel Liebe und Sorgfalt Kora Kutschbach vom Tourismusverband Spreewald, und natürlich war sie für alle Blogger kostenlos 🙂 Schloss Lübbenau stammt aus dem Jahr 1817 und gehörte dem Grafen Lynar. Er war an den Vorbereitungen zum Hitler-Putsch beteiligt, wurde in Berlin-Plötzensee hingerichtet und seine Familie wurde enteignet. Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Krankenhaus und Kinderheim genutzt, jetzt verfügt die Gräfliche Familie wieder darüber.

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Herzlich -nicht- willkommen

Dass man bei der Einreise nach Israel aufpassen muss, wenn man im Reisepass Stempel von gewissen arabischen Nachbarländern hat, ist ja allseits bekannt. Im günstigsten Fall führt dies zu langwierigen Befragungen und Kontrollen der Sicherheitskräfte am Flughäfen, im ungünstigsten Fall wird einem die Einreise verweigert. Manche Vielreisende haben ja angeblich für solche Fälle zwei Reisepässe – die sollten nur nicht verwechselt werden! Die arabischen „Nachbarn“ antworten mit gleicher Münze: wer einen israelischen Stempel im Reisepass hat, darf zum Beispiel nicht nach Dubai einreisen.

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Los Caracoles

Los Caracoles, eines der ältesten Restaurants von Barcelona, fällt vielen Touristen auf, weil in die Hausecke am Carrer des Escudellers ein Grill eingebaut ist, in dem Hühnchen über Holzfeuer gegrillt werden. Der Grill ist geschickt in die Hausecke eingebaut, und der gute Geruch lockt viele Besucher ins Innere des Hauses. Dies ist in der Tat sehenswert! Man muss, um zu den verschachtelten Gastzimmern zu gelangen, quer durch die Küche laufen! Und schon die sieht aus wie im Mittelalter: auf antiken Herden, in zerbeulten Töpfen und Pfannen, köcheln die Köche die verschiedenen Gerichte mit Holzfeuer. Es ist heiss und hektisch. Bei genauerer Betrachtung (ich hatte einen Platz direkt neben der „Küche“) fällt jedoch ein Chefkoch auf, der auf einem erhöhten Stuhl sitzt und das ganze Kochgeschehen wie ein Sklavenaufseher beherrscht. Er verteilt die Befehle an die Subköche. Die Kellner wirken wie ferngesteuert, und wenn man genau hinschaut, erkennt man einige Alkoholiker. Leider ist die Essensqualität bei weitem nicht so toll wie das Ambiente, es ist lieblos zusammengekocht, dafür sind die Preise aber doppelt so hoch wie in den umliegenden Restaurants. Mein Tipp: ein Blick zur Tür hinein reicht!

Weltkarte für Weltenbummler

Eine nette Firma hat mir eine mail zugeschickt und mir angeboten, wenn ich diesen Text hier auf meinem blog posten würde, würde sie mir kostenlos eine Weltkarte zuschicken. Was hiermit geschieht! Unter den rund 50 Weltkarten suchte ich mir die schwarze-weiße Weltkarte in Zebra-Optik aus, sie kostet rund 50 Euro inklusive Versand. Dazu kaufte ich im Ein-Euro-Laden ein paar bunte Nadeln… und jetzt könnt ihr raten, wohin ich schon überalls gereist bin! (Die meisten Reisen habe ich allerdings ohne blog-Einträge gemacht 😉 Hier gibt es die Weltkarten 

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Taxi in Istanbul

Wahrscheinlich gibt es dieses Thema schon 1000mal in allen Variationen. Ich bin TAXI in Istanbul gefahren!! Und wurde dabei geneppt. Die Fahrt sollte vom Taksim zum ca. 5 Kilometer entfernten Bon Hotel an der Blauen Moschee gehen. Der Fahrer verlangte zur Sicherheit die Telefonnummer des Hotels und ließ sich per Handy die Adresse bestätigen (oder was auch immer, ich spreche kein türkisch). Nach knapp 10 Minuten Fahrt durch leere Straßen hielt das Taxi an einer Sackgasse, der Fahrer meinte, er könne nicht weiterfahren und ich müsse den Rest zu Fuß gehen. Das Taxameter zeigte 170 TL (ca. 40 Euro) an (!!!). Ich meinte, das wäre zuviel für diese kurze Fahrt, worauf der Fahrer ärgerlich wurde. Ich zahlte in bar. Dann meinte der Fahrer, ich hätte 100 Lira zuwenig bezahlt und verriegelte die Türen. Nach einer Diskussion konnte ich den Wagen verlassen,  konnte froh sein, dass der Typ keine Knarre dabei hatte. Ich zog es dann vor, den restlichen Weg (ca. 20 Minuten) zu Fuß zum Hotel zu laufen…. Laut Taxipreisrechner Istanbul hätte die Strecke 20 TL kosten sollen, mir wurde also fast das 10-fache abgeknöpft… Wahrscheinlich mit Hilfe eines getürkten Taxameters, in das man jede beliebige Summe per Hand eingeben kann. Nachtrag: auf der Rückfahrt machte ich die gleiche Taxifahrt mit einem „regulären“ Taxi, das äußerlich übrigens nicht von dem ersten Taxi zu unterscheiden ist. Fahrpreis: 3 Euro!

Bloggertreffen Bad Driburg

Aus Bad Driburg kam meine erste Einladung zu einem Bloggertreffen mit 15 anderen Bloggern aus Deutschland, eine interessante Erfahrung! Insbesondere das zweistündige Seminar mit Thorsten Ising, der ausgesprochen fit in technischen Dingen, was Bloggerei betrifft, ist. Was man von mir nicht behaupten kann…. (Bemerkung an dieser Stelle: ich suche immer noch Nachhilfe in Word Press in Berlin, habe bisher aber niemand finden können….) Zum ersten Mal hörte ich hier Dinge wie page speed insights, seitwert, sistrix, google analytics und google trends.

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