Bad Driburg

Wenn Du das Frühstück probierst, weißt du schon, wie das Hotel ist, das sagte mir mal ein Hoteltester. Wenn ich danach gehe, ist das „Gräflicher Park Grand Resort“ in Bad Driburg phänomenal. Denn das Buffett ist weder ausufernd, noch allzu beschränkt. Das wichtigste: jedes einzelne Produkt ist von höchster Qualität. Rühreier und gebratener Speck, eine scheinbar einfache Sache, sind an nicht wenigen Hotelbuffetts schlicht ungenießbar. Nicht hier: die Rühreier frisch und fluffig, der Speck kross, aber nicht totgebraten. Und man darf selber Hand anlegen und sich seinen Orangensaft auspressen – die beste Art, den Morgen anzufangen.

Um die Jahrtausendwende, das erfahre ich bei der Führung durch den Gräflichen Park, war das Kurhotel hoffnungslos altmodisch und dämmerte seinem sicheren Ende entgegen. Von Krankenkassen finanzierte Kuren wurden immer weniger verschrieben. So entschieden sich die Eigner des Hauses, die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff (kein Druckfehler!), die Anlage mit einem Aufwand von rund 20 Millionen Euro von Grund auf zu modernisieren. Dies ist offensichtlich gut gelungen, die Auslastung lässt kaum zu wünschen übrig. Platz ist reichlich da, und die 135 Zimmer (ab 169 Euro das Doppelzimmer) erstrecken sich über mehrere Gebäude, manche 200 Jahre alt, andere ganz neu. Die Rezeption liegt in einer riesigen lichtdurchfluteten Halle.

Suchspiel: Finde Dein Zimmer!

Mein Zimmer, mit einer 4-stelligen Zimmerzahl, liegt im ersten Stock. Weil der Innenarchitekt offensichtlich auch bei den Zimmernummern Wert auf künstlerische Gestaltung legte, suche ich eine Weile und halte die Chipcard vor verschiedene Schlösser, bei denen ich vermute, dass die kunstvoll gemalten Buchstaben meiner Zimmernummer ähnlich sein könnten. Nach einigen Fehlversuchen finde ich dann das richtige Zimmer, das sich mit einem blauen Lichtsignal öffnet. Zusätzlich erschwert wird die Zimmersuche durch verwinkelte Korridore, die die verschiedenen Trakte verbinden. Hier wären Hinweisschilder, welche Zimmernummern den Gast jeweils erwarten, hilfreich. Das Zimmer selbst ist piekfein sauber und entspricht in allen Punkten der offiziellen 4-Sterne Plus Qualifizierung. Von ebenfalls höchster Güte ist das Spa, das Wasser im 25-Meter Becken ist warm und weich, und wird ohne Chlor gereinigt.

Draussen in der Trinkkuranlage kann man die Heilwasser für 30 Cent pro Glas selber abfüllen. Die „Caspar-Heinrich-Quelle“ hat einen markanten Geschmack, das Wasser MUSS gesund sein! So edel und luxuriös das Hotel ist, der Ort Bad Driburg selbst hat wenig zu bieten. An der „Langen Straße“, der Hauptstraße des Ortes, reihen sich dröge Nachkriegsbauten aneinander. Spektakuläre Bäderarchitektur, wie man sie aus Staatsbädern von der Ostseeküste, Bad Kissingen oder Wiesbaden kennt, sucht man hier leider vergebens.

Der Beitrag wurde unterstützt von der Bad Driburger Touristik GmbH, Gräflicher Park Grand Resort und Hotel am Rosenberg.

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5 Gedanken zu “Bad Driburg

  1. Uns hat das Hotel super gefallen und wir mussten unsere Zimmernummer zum Glück nicht suchen. Alles in allem ein gelungenes Konzept!

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  2. Was soll dieser „Bericht“ uns sagen?
    Miserable Fotos und ca. 200 nichtssagende Worte.
    Und dafür hast Du Dich aushalten und auch noch bezahlen lassen?!

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  3. Sicherlich wurde in Bad Driburg die eine oder andere „Bausünde“ (vor vielen Jahren) begangen, dennoch hat unsere Stadt wirklich schöne Seiten, wie z.B. das „Mühlrad“ oder Fachwerkbauten (alles in bzw. an der „Langen Straße“ gelegen). Hätten Sie sich die Mühe gemacht und den oberen Teil unserer Stadt erkundet, so wäre Ihnen dieses hoffentlich nicht verborgen geblieben! Ich selbst lebe seit über 50 Jahren in dieser Stadt und habe daher sicherlich einen anderen Blickwinkel. Ein Foto mit 3 PKW, einem Straßenschild und dem Hinweisschild „KINO“ hätte ich mir als Gast unserer Stadt wohl „verkniffen“.

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  4. Puh. Was ein schlechter Beitrag und was für schlechte Fotos. Ich kann mir nun nix unzer dem Hotel vorstellen. Schade eigentlich. Ich schließe mich Anna an.

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